Urlaubsausklang

sylt_14_20111003_1830658030Leider geht unser Urlaub nach nur 6 Tagen wieder zu Ende und so heißt es morgen Samstag leider Abschied nehmen. Heute fuhren wir mit unseren mittlerweile liebgewonnenen Drahteseln nochmals Richtung Kampen. Aber weder shoppen noch Champagner schlürfen stand am Programm, sondern die Besichtigung des dortigen Leuchtturms. Im Vorbeifahren hatten wir ihn schon öfter gesehen, doch blieb uns leider nie die Zeit, ihn auch von der Nähe aus zu betrachten. Bei Ankunft mussten wir allerdings erfahren, dass der Leuchtturm für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist und auch für uns kein Auge zugedrückt werden konnte. Schade!

sylt_16_20111003_1906894627Heute gab’s herrlichen Sonnenschein und sehr milde Temperaturen! Dies nahmen wir nachmittags zum Anlass auf ein leckeres Eis nach Westerland zurückzukehren. Die ganze Woche über beobachteten wir schon Leute, die sich bei jedem Wind und Wetter ihr Eis schmecken ließen. Uns war es bisher zu kühl, doch hier scheinen diese Temperaturen für manche geradezu hochsommerlich.

Und da aufgrund des Wetters ein perfekter Sonnenuntergang zu erwarten war, packte ich – nach kurzer Pause in der Unterkunft – mein Stativ auf’s Rad und wir fuhren an den Strand zurück nach Westerland. Dort verbrachten wir unseren letzten Abend.
Sonnenuntergang

Heute…

…zog es uns in den Osten der Insel. Doch da diese Entfernung für uns nach den Kilometern der letzten Tage ein Kinderspiel gewesen wäre, entschlossen wir uns, einen kleinen Umweg zu machen. Der Weg führte also über Rantum (Richtung Süden) an den Strand. Dort parkten wir unsere Räder, um an den Strand zu gehen. Nach einem ca. zweistündigen Strandspaziergang und einigen Muschelfunden später (u.a. Austern, aber leider ohne Perle) ging’s weiter.

MuschelnStrandzugang
Wir fuhren über das Rantumer Becken Richtung Osten. Heute ist das sogenannte Rantumbecken ein Seevogelschutzgebiet, das ein über fünf Kilometer langer Außendeich wattseitig abgrenzt. Hier nutzen einige Naturliebhaber die Möglichkeit in Ruhe und mit Fernrohr ausgerüstet die Natur sowie die verschiedensten Vogelarten zu beobachten.
Rantumer Becken
In den Reiseführern lasen wir auch, dass es hier auf Sylt zahlreiche Schafe geben soll. Bisher fragten wir uns immer wo?? aber hier auf dem Weg nach Morsum wurden wir fündig. Rad- und Spazierwege führten uns direkt an ihnen vorbei.
Zwischen den Schafen
Morsum ist ein recht überschaubarer Ortsteil… eine Hauptstraße bildet den Kern. Auffallend ist aber die endlose Sicht auf Felder oder Gebiete, die unter Naturschutz stehen.
Da uns das Künstlerdorf Keitum gestern so gut gefallen hat, sind wir am Rückweg nochmals durchgeradelt. Und so konnte ich die Gelegenheit nochmals nutzen, von den vielen Häusern mit romantischen Flair einige Bilder zu machen.
Haus in Keitum

Eigentlich…

Zaunpfahl auf Sylt… wollten wir es – nach der weiten Strecke am Montag – gestern etwas ruhiger angehen lassen. Doch einmal am Rad und umgeben von solch idyllischer Landschaft beschlossen wir, uns den Süden anzusehen. Auf dem Weg nach Hörnum liegt die „berühmte“ Sansibar – ein Treff für alle die gern gesehen werden wollen – uns natürlich inklusive ;-)) Uns konnte das Lokal aber nicht sonderlich beeindrucken; uns zog es hingegen an den dortigen Strand, der trotz Szenetreff nicht überlaufen war. Im Gegenteil!!!

Im Süden angekommen lechtzten wir bereits nach einem Kaffee und wurden sogleich belohnt mit einer wunderbaren Konditorei. Die Preise hier sind heftig – so zahlten wir nämlich für Martina’s Kuchenstück € 5,00. Aber was soll’s… man gönnt sich ja sonst nichts ;-))
Nach einem Spaziergang am Hafen von Hörnum fuhren wir dann über das Rantumer Becken wieder retour.
Gräser am Strand
Heute Mittwoch ging’s dann auf ins Künstlerdorf von Sylt – Keitum! Hier gefiel es uns besonders. Ein „Stadtkern“ ist hier nicht zu finden, hier besteht das Dorf aus kleinen Straßen mit Einfamilienhäusern, in denen sich meist auch Ateliers, Galerien oder kleinere Geschäfte befinden. Die Grundstückspreise sind hier stolz – sowie überhaupt auf der Insel.
Der Weg führte uns weiter in den Norden nach Kampen; der teuerste und nobelste Ort der Insel. Dort fanden gerade Dreharbeiten für einen deutschen Film statt. Wir nutzten die Gelegenheit eine Pause einzulegen und beobachteten das rege Treiben am Set.
Danach legten wir unsere Steigeisen an, um die höchste Erhebung Sylt’s zu erklimmen 😉 Ganze 52,5 m lagen vor uns… nach ca. einer Minute war es geschafft! Der Ausblick war herrlich… allerdings leider etwas dunstig.
Blick von der Uwe Dühne
Hier liegt auch das bekannte „rote Kliff“. Seinen Namen verdankt dieser Ort der Felswand, die bei Sonnenuntergang rot leuchtet. Zwischen Sanddünen führt der Weg an den Strand, an dem wir ca. zwei Stunden lang das Meer und die Sonne genossen.
Am Strand
Zurück in Westerland war es uns heute nach einer besonderen Stärkung und so suchten wir das Steak House auf. Und weil’s so schön ist, gingen wir auch danach wieder zum Strand und ließen den Tag im Strandkorb bei Sonnenuntergang ausklingen.
Strandkorb auf Sylt bei Sonnenuntergang

Moin…

…dürfte sowas wie „Grüß Gott“ bedeuten, denn das hört man hier den ganzen Tag!

Nach der Landung auf Sylt und dem Bezug unserer Ferienwohnung sind wir gleich mal auf nach Westerland und haben uns einen Überblick verschafft! Alles recht überschaubar hier. Das Zentrum ist auch gleich die Einkaufsstraße, wie praktisch!

Um mobil zu sein, haben wir uns für diese Woche Räder ausgeborgt. Nachdem anscheinend die halbe Insel mit dem Rad unterwegs ist, sind hier überall Radwege, auf denen man schnell von A nach B kommt (wenn man den Weg kennt).

Heute sind wir- nach einem leckeren Frühstück – Richtung Norden geradelt. Zwischendurch ein kleiner Abstecher an den Strand und die Füße in den Sand gesteckt! Danach weiter nach List und schlußendlich weiter zum nördlichsten Punkt der Insel.
Auf dem Rückweg hatten wir dann mächtigen Gegenwind, der uns das Gefühl gab, nicht weiterzukommen. Sichtlich erschöpft suchten wir dann noch nach einem Restaurant, das sich erst beim Betreten als sehr Nobel erwies. Unser „Outfit“ passte so gar nicht, aber was soll’s … der Hunger war groß!!!

Leuchtturm auf SyltStrandkörbe